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Die Transaktionsanalyse (TA) nach Eric Berne


Methodik

Die Transaktionsanalyse ist eine Therapierichtung, die der Humanistischen Psychotherapie zugeordnet werden kann und sich überwiegend in der Mitte des 20. Jahrhundert von Eric Berne entwickelt wurde. Sie bezieht sehr stark die kognitive Ebene ein.

Daher wird der Körper je nach Ausrichtung der TA auch mit einbezogen, teilweise auch in Form von Körperarbeit, wie Rob. und Mary Goulding, die auch Elemente der Gestalttherapie in die Arbeit mit einfließen lassen.

Die TA ist ein tiefenpsychologisch orientiertes Verfahren das aufgrund seiner psychoanalytischen Wurzeln auch mit Gegen-/Übertragung und Widerstand arbeitet. Dabei wird überwiegend im Sitzen mit meist wöchentlich bis 14-tägigen Kontakten gearbeitet, aber ebenso wie oben umschrieben auch regressiv.
 

In der TA gibt es das Strukturmodell, mit denen die 3 Ich-Zustände, die teilweise sogar weiter in 2. und 3. Ordnung unterteilt werden, dargestellt sind. Die Ich-Zustände basieren auf Freud´s Modell des Über-Ich, Ich und Es, da Eric Berne, der Begründer der TA ein Schüler von Sigmund Freud war.

Er hat dieses Konzept weiterentwickelt und benennt diese 3 Ich-Zustände:

  • Eltern-Ich
     
  • Erwachsenen-Ich
     
  • Kind-Ich

 

Beziehung / Kontakt zwischen Therapeut und Klient

Die TA geht von einer wertschätzenden Grundhaltung aus. Die TA setzte den humanistischen Aspekt in dem Kontakt zum Klienten sehr gut um.

 

Lebensskript

Das Lebensskript ist ein unbewusster, persönlicher Lebensplan, aufgrund dessen der Mensch als Erwachsener immer noch handelt. Dieser Lebensplan hat sich unter dem „elterlichen Fahrplan“ herausgebildet.

 

Struktur-/Skript-Analyse

In der TA wird in der Struktur- als auch in der Skript-Analyse versucht festzustellen, in welchem Ich-Zustand bzw. Lebensplan sich ein Mensch befindet. Dies gibt Aufschluss über die Behandlungsweise.

 

Tansaktions-Analyse

Die Tansaktions-Analyse ist die Untersuchung der zwischenmenschlichen Kommunikation mit Hilfe des Strukturmodels. Nach Claude Steiner besteht jede Transaktion aus einem Reiz (Stimulus) und einer Reaktion (response) zwischen den bestimmenden Ich-Zuständen der Gesprächspartner.

Hierbei werden drei verschiedene Transaktionsarten unterschieden:

  • Komplementäre Transaktion
     
  • Überkreuzte Transaktion
     
  • Verdeckte Transaktion

 

Spiele 

Die TA spricht bei psychologischen Spielen insbesondere davon, dass diese auf der sozialen Ebene stattfinden. Sie haben meistens einen manipulativen Charakter. Hier kristallisiert sich das Lebensskript, wie „no love“, „no joy“ oder „no mind“ das jemand hat, weiter heraus. Das Lebensskript ist insbesondere in der frühkindlichen Entwicklung durch Einschärfungen entstanden.

 

Literaturverzeichnis:

Mary McClure und Robert Goulding: „Neuentscheidung“, 4. Auflage; Stuttgart 1992.

Manfred Jonek:   Diplomarbeit: „Depression – Angst vor der persönlichen         Veränderung“; Heidenheim 1995.

Manfred Jonek: „Integrative Paper BTP – L.E.P. themes“; Neu-Ulm 2002.

Leonhard Schlegel: „Die Transaktionale Analyse“, 4. Auflage; Tübingen Basel 1995. 

Claude Steiner:  „Wie man Lebenspläne verändert“, 2. Auflage; München 1992.


 

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© Praxis Manfred Jonek, Ulm 2018 | Diplom-Sozialpädagoge (BA) | Heilpraktiker für Psychotherapie (HeilprG), Paartherapeut, Eltern- & Familienberater | Personal-Coach, Supervisor & Kommunikationstrainer | Lehrbeauftragter (Hochschule) | Verfahrensbeistand (Anwalt des Kindes)